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Gut informiert mit dem „Streckenagenten“

Kommt mein Zug auch pünktlich? DB Regio NRW hält die Fahrgäste über verschiedene Kanäle auf dem Laufenden – und das in Echtzeit. Ein neuer Service ist der „Streckenagent“, der bei Twitter und bald auch bei WhatsApp Auskunft über längerfristige Störfälle gibt.

Täglich rollen 3.760 Personenzüge der Deutschen Bahn quer durch Nordrhein-Westfalen, dazu kommen weitere 1.980 Schienenfahrzeuge anderer Verkehrsunternehmen. Dabei lässt es sich nicht immer vermeiden, dass technische Störungen, Unwetter oder Unfälle den Betriebsablauf durcheinander bringen. Verspätungen, Zugausfälle oder alternative Streckenverläufe sind die Folge. Da ist es nur verständlich, dass Fahrgäste zeitnah und verlässlich über kurzfristige Abweichungen Bescheid wissen möchten. Die Bahn bietet den Kunden daher eine ganze Palette an unterschiedlichen Informationskanälen an.

Neuer Info-Dienst auf Twitter

Besonders beliebt bei den Fahrgästen ist der „DB Navigator“. Die Smartphone-App wurde bereits mehr als 90 Millionen Mal heruntergeladen und begleitet den Fahrgast sowohl vor als auch während der Reise unter anderem mit Echtzeit-Auskünften zu allen aktuellen Zugverbindungen und alternativen Reiserouten. „Seit gut fünf Monaten bieten wir zudem mit dem „Streckenagenten“ einen neuen Service für unsere Fahrgäste an“, sagt Manfred Windau, Leiter Fahrgastkommunikation bei DB Regio NRW. Auf Twitter informiert das Nahverkehrsunternehmen über den Account „Regio_NRW“ kontinuierlich über größere Störfälle, die nicht nur bestimmte Zugverbindungen betreffen, sondern Auswirkungen auf den Bahnverkehr in Teilen oder auch in ganz NRW haben können. Vier erfahrene Mitarbeiter aus dem Fahrdienst twittern täglich zwischen 6 und 22 Uhr aktuelle Neuigkeiten aus der Transportleitung in Duisburg. „Ein Service, der auch Potenzial für Verkehrsmeldungen etwa im Radio birg“, so Windau.

Ausweitung auf WhatsApp geplant

Das Aufgabenfeld der vier Twitterer könnte schon bald um ein weiteres ergänzt werden. DB Regio NRW plant, den „Streckenagenten“ auch auf den Mitteilungsdienst WhatsApp zu übertragen. Fahrgäste, die die App auf ihrem Smartphone installiert haben, können sich ihre Wunsch-Verbindungen künftig als Kontakt hinterlegen lassen. Im Störungsfall bekommen sie dann redaktionell aufbereitete Informationen in Echtzeit zugeschickt. „Dabei brauchen sich die Kunden nicht um den Datenschutz sorge “, versichert Windau. „Es bleibt bei einer Eins-zu-Eins-Kommunikation zwischen Bahn und Nutzer. Dritte sind zu keiner Zeit involviert, Werbung ist ausgeschlossen.“